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Miriam Gebhardt Rednerin

Expertin für Erziehung und Feminismus

Miriam Gebhardt
© Oliver Rehbinder

Strenge oder Verständnis, Härte oder Zärtlichkeit? Kaum eine Debatte erhitzt die deutschen Gemüter mehr als jene darüber, wie man den Nachwuchs am besten auf das Leben vorbereitet. Miriam Gebhardt, geboren 1962, ist Expertin für Erziehung. Anders als die meisten ihrer Kollegen gibt sich die habilitierte Historikerin aber nicht mit kurzlebigen Ratschlägen zufrieden. Stattdessen hat Gebhardt die frühkindliche Sozialisation im
20. Jahrhundert wissenschaftlich untersucht – und festgestellt, dass die Furcht vor dem kleinen Tyrannen allgegenwärtig ist. Mit ihren spannenden Einblicken in die Geschichte der elterlichen Verunsicherung ermöglicht die Autorin ein tieferes Verständnis der aktuellen Erziehungsdebatte. Darüber hinaus widmet sich Miriam Gebhardt der deutschen Frauenbewegung. Kritisch stellt sie die Frage nach Charlotte Roche und der Nachfolge von Alice Schwarzer.

Die Autorin lehrt Geschichte und schreibt u.a. für die „Süddeutsche Zeitung“, den „Stern“ und „Die Zeit“. Einem breiten Publikum wurde sie durch ihr Erfolgsbuch „Sünde, Seele, Sex. Das Jahrhundert der Psychologie“ bekannt, vor dessen Hintergrund die wortgewandte Wissenschaftlerin zahlreiche Auftritte in Funk und Fernsehen absolvierte. Mit ihren Untersuchungen über die Popularisierung der Psychologie stieß sie zahlreiche Debatten an und öffnete den Blick für Phänomene wie Kummerecke, Talk-Show und Werbung.

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Sprachen

Deutsch

Veröffentlichungen

2017 Die Weiße Rose. Wie aus ganz normalen Deutschen Widerstandskämpfer wurden
2015 Als die Soldaten kamen. Die Vergewaltigung deutscher Frauen am Ende des Zweiten Weltkriegs
2011 Rudolf Steiner
2009 Die Angst vor dem kindlichen Tyrannen
2007 Familiensozialisation seit 1933 – Verhandlungen über Kontinuität
2003 Sünde, Seele, Sex. Das Jahrhundert der Psychologie
1999 Das Familiengedächtnis. Erinnerung im deutsch-jüdischen Bürgertum 1890 bis 1932